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HBI d.F. Victor Vogelsang zur Übersicht
Am Abend des 29. April brach in der Gemeinde Luftenberg ein Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude aus. Als die ersten Feuerwehren eintrafen, schlugen meterhohe Flammen und dichter, schwarzer Rauch aus der Halle. Zudem kam es zu mehreren Explosionen. Glücklicherweise waren Rauchmelder installiert, die die Bewohner rechtzeitig warnten, sodass die Einsatzkräfte schnell verständigt werden konnten. Aufgrund der raschen Ausbreitung des Feuers und der massiven Rauchsäule, erhöhte der Einsatzleiter Michael Mayer umgehend die Alarmstufe. Insgesamt rückten 15 Feuerwehren aus der Region zum Einsatzort aus.
„Die rasche Alarmierung durch die installierten Rauchmelder sowie der umfassende Löscheinsatz waren entscheidend für den Einsatzerfolg. Dadurch konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindert und die Tiere im angrenzenden Stall rechtzeitig vor den Flammen gerettet werden.“
Mehrere Atemschutztrupps begannen sofort mit Löschmaßnahmen von außen, um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern. Der in der Halle abgestellte Traktor sowie weitere Maschinen wurden vollständig zerstört. Eine zusätzliche Gefahr stellten gelagerte Diesel-, Öl- und Gasbehälter dar. Die im angrenzenden Stall untergebrachten Schweine konnten geschützt werden, der Stall wurde zudem belüftet.
Mehrere Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit Vakuumfässern. Löschwasser wurde von mehreren Hydranten zur Einsatzstelle gepumpt. Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Insgesamt waren rund 170 Feuerwehrkräfte im Einsatz, unterstützt von Polizei und Rotem Kreuz. Die Hausbesitzer wurden vom Roten Kreuz betreut, zwei Personen mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bilder ©Anja Pammer