Melde dich mit deiner syBos-ID an. Bestätige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.
OBI d.F. Petra Schmidtberger & BI d.F. Anja Pammer zur Übersicht
Zu einem Großbrand bei einem landwirtschaftlichen Objekt wurden die Feuerwehren Mitterkirchen, Hütting und Langacker am Nachmittag des 1. Juni 2026 alarmiert. Bereits während der Anfahrt war eine weithin sichtbare, dichte schwarze Rauchsäule erkennbar, die das Ausmaß des Brandes erahnen ließ.
Aufgrund der raschen Brandausbreitung wurde noch während der Anfahrt Alarmstufe 2 ausgelöst. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und der Erkundung vor Ort erfolgte aufgrund der vorgefundenen Lage die Erhöhung auf Alarmstufe 3.
Aus bislang ungeklärter Ursache war es vermutlich im Dachstuhlbereich eines Vierkanthofes zu einem Brand gekommen. Nach derzeitigem Stand befanden sich keine Bewohner oder Tiere in Gefahr. Auch wurden keine Personen vermisst.
Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der am Dach installierten Photovoltaikanlage sowie der Blechdachkonstruktion besonders herausfordernd. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung standen zwei Teleskopmastbühnen im Einsatz. Zusätzlich wurde mithilfe des Wechselladerfahrzeuges der Feuerwehr Naarn versucht, Teile des Daches mit einem Greifarm abzutragen, um versteckte Glutnester gezielt bekämpfen zu können.
Für die weiteren Nachlöscharbeiten wurde ein Bagger organisiert. Mit dessen Unterstützung werden verbliebene Gebäudeteile und Brandrückstände auseinandergezogen, um die letzten Glutnester aufzuspüren und ablöschen zu können. Gegen 23:30 Uhr wurden noch Glutnester entdeckt, worauf die FF Perg mit der Teleskopmastbühne nachalarmiert wurde um bei der Brandbekämpfung am Dach zu unterstützen.
Insgesamt standen 15 Feuerwehren mit 24 Fahrzeugen und 145 Einsatzkräften im Einsatz. Auch nach dem erfolgreichen Eindämmen des Brandes werden die Einsatzkräfte weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Für die Nacht und Vormittagsstunden ist zudem eine Brandwache eingerichtet, um ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden von den zuständigen Behörden aufgenommen.