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├ťbung und Ausbildung

Gro├č├╝bung in Luftenberg - Effektive Vegetationsbrandbek├Ąmpfung unter herausfordernden Bedingungen

HBI d.F. Victor Vogelsang zur ├ťbersicht

Ein Holzstapelbrand im Gebiet der Donau eskalierte schnell und breitete sich auf den nahegelegenen Wald aus, angetrieben von starkem Wind und Trockenheit. Das Bodenfeuer erreichte im Endstadium eine Ausdehnung von bis zu 3 Hektar, w├Ąhrend sich eine dichte Rauchwolke bildete und bis zu 20 Personen am Donauspitz einschloss. Die dramatische Situation zwang zwei Personen, in die Donau zu springen, wo sie von den Bootsbesatzungen der Feuerwehr gerettet werden mussten. Gleichzeitig liefen an Land gro├čangelegte L├Âscharbeiten, koordiniert durch verschiedene Einsatzabschnitte, um den Brand effektiv zu bek├Ąmpfen. Das Rote Kreuz versorgte die Verletzten vor Ort.

Die ├ťbungsziele waren vielf├Ąltig: Die Einsatzleitung musste einen ├ťberblick ├╝ber die gro├če Einsatzstelle schaffen, Priorit├Ąten setzen und zeitnah entsprechende Einsatzabschnitte bilden. Personenrettungen, teilweise unter Atemschutz und aus unwegsamem Gel├Ąnde sowie per Boot, standen ebenso auf dem Plan wie die Erprobung effektiver Einsatztaktiken bei Vegetationsbr├Ąnden. Die Herstellung einer Wasserversorgung unter erschwerten Bedingungen und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst bei vielen Verletzten waren weitere Schwerpunkte.

Rafael Guschl und Philipp Maier, die ├ťbungsleitung, betonten die Relevanz dieser Gro├č├╝bung angesichts des immer wichtiger werdenden Themas der Vegetationsbrandbek├Ąmpfung. Die ├ťbung wartete mit zahlreichen ├ťberraschungen, einer gro├čen Anzahl von Verletzten und enormen Herausforderungen f├╝r die Einsatzleitung auf, was die Realit├Ątsn├Ąhe und den Lernerfolg f├╝r alle Beteiligten unterstrich.